Menü
 
Uraufführung

Rojava

von Ibrahim Amir
mit englischen und kurdischen Übertiteln
Rojava! Es gibt ihn noch, den Aufstand der unterdrückten Völker, ein politisches Experiment mit enormer Strahlkraft, eine Befreiungsbewegung, die voranschreitet, die Menschheit ihrer Ketten zu entledigen.

Betört von der unwiderstehlichen Aura der Revolution macht sich der Wiener Student Michael auf den Weg nach Rojava, das kurdische Selbstverwaltungsgebiet in Nordsyrien, um sich am Aufbau einer neuen Welt des geschwisterlichen Zusammenlebens zu beteiligen – und diese, wenn nötig, mit der Waffe zu verteidigen. Kaum angekommen, lernt Michael den Kurden Alan kennen, den keine Ideologie mehr halten kann, und der einen Vorschlag macht: Alan verschafft Michael Kontakte in die revolutionäre Szene, Michael übergibt Alan dafür seinen Reisepass. So kann Alan dem Krieg endlich entkommen – ins sichere Österreich. Michael freundet sich indes mit Alans blindem Cousin an und erlernt den Umgang mit einer Waffe – von einer Kämpferin, die bei den Frauenverteidigungseinheiten Zuflucht gefunden hat.
Das neue Stück des Wiener Autors Ibrahim Amir handelt vom Versuch, unter den Bedingungen des Kriegs eine Utopie zu leben – in Rojava, wo Amir selbst aufgewachsen ist.
Der Musiker und Regisseur Sandy Lopičić brachte in den vergangenen Spielzeiten in Graz und St. Pölten höchst erfolgreich kraftvolle wie poetische musikalische Inszenierungen auf die Bühne und zeigt nun seine erste Arbeit am Volkstheater.

 

Veranstaltungstipp

Am Samstag, 2. März findet vor Stückbeginn um 17 Uhr eine Diskusssionsversanstaltung mit Corinna Milborn zum Thema „Rojava – Traum und Wirklichkeit“ statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Weitere Termine in Planung

mit Peter Fasching, Isabella Knöll, Sebastian Pass, Claudia Sabitzer, Luka Vlatković, Rina Kaçinari, Imre Lichtenberger Bozoki, Mona Matbou Riahi, Maria Petrova, Golnar Shahyar (Musiker/innen)