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Über jüdischen und muslimischen Humor

Sonntagsgespräche in der Roten Bar

Neben Essen ist Humor der große Völkerverständiger. Wer mit anderen lacht, der schafft einen gemeinsamen Raum möglichen Verständnisses. Daher werden Fremde oft der Humorlosigkeit geziehen, seien es die Deutschen oder neuerdings Muslime. Die jüdischen Kulturen haben einen außergewöhnlich vielfältigen und profunden Humor hervorgebracht, der in Wien und im angrenzenden Osten Europas eine große Rolle spielte, auch über die jüdischen Gemeinden hinaus. Was ist davon heute noch oder auf ganz neue Weise lebendig? Und wie wichtig ist das Lachen, um zu leben und zu überleben? Um diese Fragen anhand von zwerchfellerschütternden Beispielen zu diskutieren, hat Trojanow den ehemaligen Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg eingeladen, der sich wie kaum ein anderer auch mit den ernsten Aspekten des jüdischen Humors auskennt. Die Matinee wird eröffnet von Toby Arsalan, einem jungen Vertreter der Stand-up Comedy aus Berlin, der als urbaner und kosmopolitischer Moslem mit dem Vorurteil vom humorlosen Moslem aufräumt, indem er verschiedene Blickwinkel einnimmt und die Vertreter/innen diverser Standpunkte durch den Kakao zieht.

Mit freundlicher Unterstützung des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen

 
  • Konzept und Moderation Ilija Trojanow

mit Paul Chaim Eisenberg, Toby Arsalan