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Uraufführung

Verteidigung der Demokratie

Politshow von Christine Eder (Stück) und Eva Jantschitsch (Musik)
Wozu brauchen wir überhaupt eine Verfassung? Was steht eigentlich drin, wem nützt sie, was schützt sie? Was fehlt? Und wer soll Hüter der Verfassung sein? Kennen Sie Ihre Rechte? Sind Sie verfassungsfit?

In ihrer dritten Arbeit für das Volkstheater befasst sich Christine Eder mit Grundfragen der Demokratie. Aus gegebenem, 100-jährigem Anlass entsteht ein Stück aus Originalzitaten und Dokumenten. Wie auch schon bei Alles Walzer, alles brennt steuert Eva Jantschitsch (Gustav) mit ihrer Band die Songs zu dieser „Politshow mit Musik“ bei. Ausgehend von biografischen Stationen und theoretischen Überlegungen des Rechtswissenschaftlers Hans Kelsen (1881–1973), eines der Autoren der österreichischen Verfassung, spannt sich der Bogen in die Gegenwart, wo Kontroversen um Meinungsfreiheit und Minderheitenschutz, den gläsernen Bürger, Notstandsgesetze, subjektive Sicherheit und „verfassungsrelevante“ Marktinteressen die aktuelle Debatte bestimmen.

  • FR 28. DEZ 2018 19.30 - 21.15
    Tickets
  • SA 05. JÄN 2019 19.30 - 21.15
    Tickets
    anschließend, Rote Bar: Publikumsgespräch
  • MO 14. JÄN 2019 19.30 - 21.15
    Tickets
    anschließend, Rote Bar: Publikumsgespräch
  • FR 18. JÄN 2019 19.30 - 21.15
    Tickets
  • SA 26. JÄN 2019 19.30 - 21.15
    Tickets
  • SO 03. FEB 2019 15.00 - 16.45
    Tickets
Weitere Termine in Planung

mit Thomas Frank, Nils Hohenhövel, Katharina Klar, Christoph Rothenbuchner, Birgit Stöger, Eva Jantschitsch/ Lisa Kortschak (Elektronik), Didi Kern/ Michael Prehofer (E-Drums), Elise Mory/ Philipp Quehenberger (Synthesizer), Imre Lichtenberger Bozoki, / Simon Dietersdorfer (Synthesizer)

Pressestimmen

„‘Demokratie ist diejenige Staatsform, die sich am wenigsten gegen ihre Gegner wehrt‘, meint Hans Kelsen. Der energische Widerspruch zu dieser Aussage ist ein schönes Geburtstagsgeschenk, das der Republik vom Volkstheater mit diesem Abend gemacht wird.“
Wolfgang Huber-Lang, APA

„Die Produktion ist perfekt gemacht. Das stärkste Charisma entfaltet Sängerin Eva Jantschitsch (Gustav). (…) das extrem geforderte Ensemble [ist] großartig: Katharina Klar, Birgit Stöger, Nils Hohenhövel und der ganz besonders wunderbare Thomas Frank wechseln ständig die Rollen und die Sprachen!“
Barbara Petsch, Die Presse

„Dabei werden – so etwa durch die Verfassungsreform 1929 oder die Notverordnung 1933 – Ähnlichkeiten zu unserer europäischen Gegenwart kenntlich, in der manche Länder von Neuem mit dem Rückbau der Demokratie liebäugeln. Frappierende Parallelen zu heute lassen sich auch in den Diskussionen zur Flüchtlingsfrage während des Zweiten Weltkriegs ausnehmen.“
Margarete Affenzeller, Der Standard

„Im Mittelpunkt steht Hans Kelsen (großartig gespielt von Christoph Rothenbuchner), der (Mit-)Autor der österreichischen Verfassung. (…)Das Ensemble – neben Rothenbuchner noch Thomas Frank, Nils Hohenhövel, Katharina Klar und Birgit Stöger – spielt großartig. (…) Sehr laut, sehr suggestiv, sehr gut.“
Guido Tartarotti, Kurier

„Der Text der ‚Verteidigung der Demokratie‘ ist kurz, knapp, präzise und von beunruhigender Aktualität;“
Gerhard Stöger, Falter

„Schon mit der 2016 in Anna Badoras Haus gezeigten Revue zur Historie der österreichischen Sozialdemokratie „Alles Walzer, alles brennt“ gelang der Versuch, Ideengeschichte und Politik bühnenwirksam zu vermitteln. Neuerlich hat sie für das Projekt „Verteidigung der Demokratie“ die österreichische Musikerin und Komponistin Eva Jantschitsch aka Gustav ins Boot geholt, auch vier der fünf Darsteller sind bereits mit der Arbeit der Regisseurin vertraut. Das macht sich bezahlt, geht dieser vordergründig thematisch noch diffizilere Abend doch geschmeidig in spannenden hundert Minuten vorüber, mit langanhaltender Wirkung.“
Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung

„Fünf Darstellern sind zehn Mal so viele Rollen zugemutet, ohne Wechsel im Kostüm, umso fordernder in Mimik, Gestik, Tonfall. Thomas Frank, ein XXL-Format, jagt mit bauchgesteuerter Motorik allen davon. Was der alles kann! Den antisemitischen Wiener Grunzer und die Selbstblockade als Freiheitsstatue. Birgit Stöger streng wie eine Revolutionsikone. Katharina Klar ist die quirlige Treuherzige an der Seite Christoph Rothenbuchners als unprofessoraler Kelsen. Nils Hohenhövel: ein Vorzugsschülertyp, der zum Zuhören zwingt.“
Hans Haider, Wiener Zeitung