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© Reinhold Bidner
Uraufführung

Vienna – All Tomorrows

Konzept und Leitung Georg Hobmeier
Eine spekulative Simulation
In nicht allzu ferner Zukunft: Nach dem Kollaps der Europäischen Union und daraus resultierenden Flächenbränden versinkt der Kontinent im Chaos. Wien ringt um seine Zukunft. Wird die Stadt als Leuchtturm in der Finsternis stehen oder geht sie wie so viele andere Metropolen unter?

Vienna – All Tomorrows ist Spiel, Installation und Simulation: Im Volx/Margareten entsteht die Landkarte eines zukünftigen Wien, die mit spekulativer Information gespickt ist. Um diese Information zu erspielen, müssen die Besucher/innen in kleinen Teams über spezielle Marker und Augmented-Reality-Technologie die schweigende Materie der Karte zum Leben erwecken und die Zukunft der Stadt gestalten. Es gilt, gemeinsam Entscheidungen mit weitreichenden ethischen, politischen, ökonomischen und ökologischen Konsequenzen zu fällen. Das Schicksal der Stadt liegt in den Händen der Besucher/innen. Steuern sie die Stadt gezielt oder unabsichtlich auf den Abgrund zu, führen ihre Entscheidungen zu einer neuen repressiven Biedermeier-Epoche oder verwandeln sie Wien in ein blühendes Utopia? Besucher/innen, die nicht aktiv mitspielen, können auf einem großen Screen die Entscheidungen der Teams mitverfolgen, und in der nächsten Runde vielleicht selbst in das Spiel eintreten. Ihre Entscheidungen gestalten die Zukunft Wiens womöglich völlig anders …

Der Multimedia-Künstler Georg Hobmeier mäandert mit seinen Werken zwischen Theater, Museum und digitalen Spielen. Mit Vienna – All Tomorrows zeigt er in seiner ersten Arbeit im Volx/Margareten eine neuartige Verschränkung von Simulation, Installation und Spiel.

  • Premiere
    MAI 2018