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Paradox Europa: In Memoriam Ágnes Heller

Wiener Vorlesungen / Eröffnung Vienna Humanities Festival 2019

„Wenn die Union scheitert, wird Europa zwar eine Vergangenheit haben, aber keine Gegenwart und noch weniger eine Zukunft, es wird sich in ein Museum verwandeln.“
(Agnes Heller)

Ágnes Heller, die bedeutendste Philosophin der Gegenwart, verstarb am 19. Juli 2019 im Alter von 90 Jahren. Ihr letztes Buch ist Paradox Europa, ein flammender Appell für ein freies und solidarisches Europa. Es ist das politische und wissenschaftliche Vermächtnis einer brillanten Zeitzeugin und stets wachsamen Chronistin der großen Totalitarismen, des Kampfes für Demokratie und des neu entflammten populistischen Antipluralismus. Im Rahmen der Wiener Vorlesung erläutert IWM Rektorin Shalini Randeria die Bedeutung von Paradox Europa. Eine weiterführende Diskussion von Ágnes Hellers letzten mahnenden Worten widmet sich den Konflikten zwischen Europas Zentren und Peripherien und ihrer Befürchtung, dass die Demokratie auf dem Kontinent keineswegs so verankert ist, wie viele glauben.
Vortrag von: Shalini Randeria, Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM)
Anschließendes Gespräch mit: Paul Lendvai, Chefredakteur der „Europäischen Rundschau“ und Leiter des „ORF-Europastudios“, und Ludger Hagedorn, IWM Permanent Fellow und Leiter des Jan Patoka Archivs am IWM.

www.wienervorlesungen.at

www.humanitiesfestival.at

 

 
  • Moderation Lisa Nimmervoll