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UTE

Das Volkstheater Wien ist seit der Spielzeit 2015/16 Mitglied der Union des Théâtres de l’Europe (UTE)

Die Verbindung des Wiener Volkstheaters mit Künstler/innen aus aller Welt ist fester Bestandteil des künstlerischen Programms. Damit einher geht die in der vergangenen Spielzeit angetretene Mitgliedschaft in der Europäischen Theaterunion (UTE), einer Vereinigung von derzeit 19 Theatern, darunter Theater aus Russland und Israel. Ziel der UTE ist es, eine Plattform für außergewöhnliche transnationale Theaterprojekte zu bieten, die Vernetzung junger Theaterkünstler/innen aus allen Nationen zu befördern und die Pflege und Verbreitung kulturellen Erbes in den Partnerländern voranzutreiben. Österreich ist durch das Volkstheater in der UTE vertreten. Intendantin Anna Badora war bereits mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Schauspielhaus Graz UTE-Mitglied und fungierte bis 2015 auch als deren Vizepräsidentin. Mit dem Grazer Schauspielhaus kamen zuletzt einige herausragende Theaterkooperationen mit starker internationaler Medienaufmerksamkeit und EU-Förderung zustande: Blog the theatre (2008), Emergency Entrance (2012), Atelier der Zweihundert (2012) und Atelier der Jugend (2013) sowie Greece vs. Austria (2013).

Seit 2014 bis voraussichtlich 2017 arbeiten verschiedene europäische UTE-Mitgliedstheater an dem länderübergreifenden EU-geförderten Vernetzungsprojekt CONFLICT ZONES | ZONES DE CONFLIT, dessen erstes Projektjahr die Folgen des Ersten Weltkriegs auf die heutige politische Landschaft Europas untersucht und das sich in den folgenden Projektjahren mit der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – bis hin zur äußerst gespannten Gegenwart Europas – auseinandersetzt. Gemeinsame Festivals und Showcases der Mitgliedstheater und damit einhergehende Debatten zwischen Zuschauer/innen, Kritiker/innen, Schauspieler/innen, Autor/innen und Regisseur/innen sollen die kulturpolitische und künstlerische Standpunktsetzung der einzelnen Mitgliedsländer deutlich machen. Auch das Round-Table-Gespräch zum Thema Flüchtlingsbewegung und Rechtspopulismus mit Diskussionsteilnehmer/innen aus Wissenschaft, Journalismus, Aktivismus und Kunst, das im Rahmen des Festivals Serbischer November im November 2015 am Volkstheater stattfand, war Teil des Projekts CONFLICT ZONES. Im Rahmen dieses Festivals hielt die UTE außerdem ihre Generalversammlung am Volkstheater ab, ihre erste in Österreich.

Weitere gemeinsame Projekte zu politisch brisanten Themen mit internationalen Dramatiker/innen und die Förderung der unabhängigen internationalen Szene sind geplant.

 

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Mit Unterstützung des ‘Creative Europe’ Programms der Europäischen Union