Ein Jahr lang hörte das WIENER VOLKSOHR den Wiener:innen radikal zu. Das bislang gesammelte Material wird ab 23. April ausgestellt - der Eintritt ist frei.

Jedem Volk sein Volksohr. Welchem Volk? Das Volksohr hat sich zum Ziel erklärt, der Vielstimmigkeit der Wiener Bevölkerung Aufmerksamkeit zu schenken. Bereits seit bald einem Jahr arbeiten Volkstheater-Hausregisseurin Rieke Süßkow und der bildende Künstler Stephan Thierbach an ihrem Projekt DAS WIENER VOLKSOHR. Dafür ist das überdimensionale Ohr im öffentlichen Raum unterwegs und schenkt den Menschen in seiner Umgebung Aufmerksamkeit – auf offener Straße, in Cafés, auf dem Spielplatz, in der U-Bahn, bei Ausstellungen … Diskret und ohne Widerspruch hört das Volksohr den lauten und den leisen, den alten und den jungen, den zufriedenen und den grantigen Stimmen zu. Ob ganze Gespräche oder nur Gesprächsfetzen: Das Volksohr zeichnet Wiener Zeitgeschehen auf – gleich welcher Sprachmelodie, welchen Stadtteilidioms, Heimatdialekts und Akzents.

Das gesammelte Material wird nun erstmals für Sie aufgearbeitet: In einer begehbaren Installation werden Videoarbeiten, Fotografien und Soundlandschaften ausgestellt. Die Vernissage findet am 23. April um 17:00 Uhr im Weißen Salon im Volkstheater statt und ist in weiterer Folge bis 21. Juni jeweils vor und nach Vorstellungen besuchbar. Außerdem finden an ausgewählten Terminen Sonderführungen in Anwesenheit von Stephan Thierbach statt (Details s. unten).

Geöffnet bis 21. Juni vor  Vorstellungen im Volkstheater:
Mo–Sa 18:30–19:30 Uhr • So 17:00–18:00 Uhr

Eintritt frei!

„Ich glaub, die 30er sind noch mal eine andere Form der Pubertät, einfach. So die zweite Pubertät. Und dann kommt die dritte Pubertät in den 50ern.“
Innere Stadt: one night at Kaffee Kunze

Donnerstag, 23. April, 17:00 Uhr
Eintritt frei!

Samstag, 25. April, 15:30 Uhr • Sonntag, 26. April, 13:30 Uhr • Samstag, 9. Mai, 16:00 Uhr
Anmeldung unter volksohr@volkstheater.at

Samstag, 9. Mai, 20:00 Uhr, Rote Bar
Gespräch mit Rieke Süßkow, Stephan Thierbach und Mattias Andersson

Eintritt frei!

Foto: Niko Havranek