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Brennpunkt Stadt. Hitzeinsel mit Nebeldusche: Wien in der Klimakrise

Der Mensch, die Natur und das Leben in Zeiten (nach) der Pandemie
FESTIVAL THE NEW NORMAL - Das Klima – ein Abriss
So
17.10.2021
11:00
Eintritt frei, Zählkarten
Tickets
Gespräch mit Gloria Benedikt, Florian Kraus, Barbara Laa und Maik Novotny
Brennpunkt Stadt. Hitzeinsel mit Nebeldusche: Wien in der Klimakrise
Gespräch mit Gloria Benedikt, Florian Kraus, Barbara Laa und Maik Novotny
Der Klimawandel beschleunigt sich rapide. Die Stadtplanung ist ein langsamer Prozess. Doch Städte waren schon immer Innovationslabore, Orte für Protest und die Aushandlung gesellschaftlicher Konflikte - Urban Heat Islands der Gesellschaft. Eine auf engem Raum bebaute Stadt wie Wien ist Problem und Lösung zugleich: Die hohe Dichte ist ökologisch sinnvoll, gleichzeitig gerät der knapp bemessene öffentliche Raum unter Druck. Die Dominanz von Verbrennungsprozessen in Verkehr und Energie wird im aufgeheizten Klima nicht mehr akzeptiert. Wie kann, wie muss eine Stadt aussehen, die uns das Überleben sichert?
Besetzung
Künstlerische Produktionsleitung 
Eva Luzia Preindl

THE NEW NORMAL

Der Mensch, die Natur und das Leben in Zeiten (nach) der Pandemie
FESTIVAL
Unsere Welt ist eine andere. Das machen schon die Zahlen der fortdauernden Pandemie deutlich. Über 200 Millionen Infizierte, über vier Millionen Todesopfer. Gleichzeitig hat auch die Klimakrise nichts an Relevanz eingebüßt: Wälder brennen. Permafrostböden tauen. Ozeane vermüllen. Landschaften werden überschwemmt.

Beide Entwicklungen – Pandemie wie Klimakrise – bedingen einander und sind Teil unserer neuen Normalität. Umso wichtiger wird es sein, nun den Blick zu weiten und nicht tatenlos zu erstarren. Tiere, Pflanzen, Viren, Objekte, Algorithmen und Wetterphänomene: Sie alle interagieren mit uns. Wir sind mit unzähligen Organismen und Kreisläufen verschränkt. So beunruhigend in diesem Lichte der faustische Pakt mit Technologie auch scheinen mag – wir sind auf sie angewiesen, wenn wir einen Weg aus den Krisen finden wollen.
Was also bedeutet die Pandemie für unser Nachdenken über das Anthropozän? Welchen Einfluss haben Digitalität und Technologie auf Naturereignisse? Was lehren uns die Erfahrungen der vergangenen Monate über die Bewältigung existenzieller Krisen? Und welche Perspektiven ergeben sich daraus für den Aktivismus und für die Kunst?
Ein Wochenende lang stellt sich das Volkstheater diesen Fragen – mit großen Konzerten und Gastspielen auf der großen Bühne, mit Gesprächen und Performances in der Roten Bar und Dunkelkammer, mit Multimedia-Installationen im Weißen Salon. Und natürlich mit Bäumen und Nebel, mit Klärschlamm und Mikroben. Gemeinsam erforschen wir neue Perspektiven und versuchen, diese neue Normalität in ihrer Verflochtenheit begreifbar zu machen.
Besetzung
Künstlerische Produktionsleitung 
Eva Luzia Preindl