Michel Friedman – Demokratie braucht Widerspruch
Festakt zur Eröffnung des Festivals Verfemte Musik FREMDE ERDE 2026
„Ich bin ein Verzweifelter. Verzweifelt, weil ich sehe, wie ein großer Teil der Menschen aus der Geschichte nicht lernt. Verzweifelt, weil die Demokratie, die mir das Leben ermöglicht hat, zerbröselt.“ – Michel Friedman
Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman.
Die Rede von Michel Friedman findet anlässlich der feierlichen Eröffnung des Festivals „FREMDE ERDE 2026“ statt.
Musikalisches Rahmenprogramm: Beim Festakt werden unter anderem Werke von Hans Winterberg, Vítězslava Kaprálová und Mieczysław Weinberg aufgeführt. Das Festival „FREMDE ERDE“, das vom 12. bis 29. April 2026 in Wien Neubau stattfindet, bringt Werke von Komponist:innen zur Aufführung, die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden, und wurde von VIVA LA CLASSICA! ins Leben gerufen.
Michel Friedman, geboren 1956 in Paris, ist Philosoph, Autor, Rechtsanwalt und Moderator. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Herausgeber der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Er engagiert sich gegen Rechtradikalismus und für die Integration Geflüchteter. Seit 2016 ist er Honorarprofessor und leitete bis 2022 das von ihm mitbegründete Center for Applied European Studies an der Frankfurt University. Er moderiert u. a. die Sendung „Auf ein Wort“ bei der Deutschen Welle sowie die Veranstaltungsreihen „Friedman im Gespräch“ im Berliner Ensemble und „Denken ohne Geländer“ im Jüdischen Museum Frankfurt am Main. Seit 2010 moderiert er unter anderem die Reihe „Friedman im Gespräch“ zunächst am Schauspiel Frankfurt, seit 2017 am Berliner Ensemble. Außerdem schreibt Michel Friedman Bücher, zuletzt erschienen „Fremd“ (2022), „Schlaraffenland abgebrannt“ (2023) sowie „Mensch!“ (2025). Er ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und Herausgeber des jüdisch-liberalen Magazins Aufbau.
„Michel Friedman hat die Sorge nicht blind, sondern nurmehr schärfer sehend gemacht.“
Carolin Emcke in der Laudatio zur Verleihung der Goethe-Plakette an Michel Friedman
Eine Veranstaltung von VIVA LA CLASSICA! in Kooperation mit dem Volkstheater im Rahmen des Festivals FREMDE ERDE.
Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman.
Die Rede von Michel Friedman findet anlässlich der feierlichen Eröffnung des Festivals „FREMDE ERDE 2026“ statt.
Musikalisches Rahmenprogramm: Beim Festakt werden unter anderem Werke von Hans Winterberg, Vítězslava Kaprálová und Mieczysław Weinberg aufgeführt. Das Festival „FREMDE ERDE“, das vom 12. bis 29. April 2026 in Wien Neubau stattfindet, bringt Werke von Komponist:innen zur Aufführung, die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden, und wurde von VIVA LA CLASSICA! ins Leben gerufen.
Michel Friedman, geboren 1956 in Paris, ist Philosoph, Autor, Rechtsanwalt und Moderator. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Herausgeber der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Er engagiert sich gegen Rechtradikalismus und für die Integration Geflüchteter. Seit 2016 ist er Honorarprofessor und leitete bis 2022 das von ihm mitbegründete Center for Applied European Studies an der Frankfurt University. Er moderiert u. a. die Sendung „Auf ein Wort“ bei der Deutschen Welle sowie die Veranstaltungsreihen „Friedman im Gespräch“ im Berliner Ensemble und „Denken ohne Geländer“ im Jüdischen Museum Frankfurt am Main. Seit 2010 moderiert er unter anderem die Reihe „Friedman im Gespräch“ zunächst am Schauspiel Frankfurt, seit 2017 am Berliner Ensemble. Außerdem schreibt Michel Friedman Bücher, zuletzt erschienen „Fremd“ (2022), „Schlaraffenland abgebrannt“ (2023) sowie „Mensch!“ (2025). Er ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und Herausgeber des jüdisch-liberalen Magazins Aufbau.
„Michel Friedman hat die Sorge nicht blind, sondern nurmehr schärfer sehend gemacht.“
Carolin Emcke in der Laudatio zur Verleihung der Goethe-Plakette an Michel Friedman
Eine Veranstaltung von VIVA LA CLASSICA! in Kooperation mit dem Volkstheater im Rahmen des Festivals FREMDE ERDE.