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Raunen – Ein Stadtlabor der Zwischentöne

FR, 04. Oktober – SO, 14. Juni 2020

Im Rahmen von Stadtlabore, einer Initiative der Stadt Wien für die Bezirke
Ein Projekt des Jungen Volkstheaters in Margareten und Meidling

Die Stadt ist ein Gewirr von unterschiedlichen Stimmen. Manche hört man deutlich, andere fast gar nicht, vieles wird nur leise geraunt. Raunen – ein Stadtlabor der Zwischentöne bringt unterschiedliche Stimmen miteinander ins Gespräch, verführt zum Zuhören, gibt leisen Stimmen die große Bühne und fragt, was dringend gesagt werden muss. Raunen ist ein Kunstlabor, das Fragen, Stimmen und Positionen von jungen Menschen in den Mittelpunkt rückt und sie für alle wahrnehmbar macht und die Begegnung mit Neuem, Anderen und Fremden konzeptionell verankert. Kinder und Jugendliche sind im Austausch mit Künstler/innen, Wissenschaftler/innen, sowie anderen Erwachsenen, um gemeinsame und gegensätzliche Standpunkte zu untersuchen und sich an gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen. Das Stadtlabor ist mehrsprachig – ästhetisch und muttersprachlich.

Raus aus der eigenen Blase

Das Junge Volkstheater hört hin

Hier hätten wir Ihnen und euch das Programm des großen Lauter-Festivals im Juni vorgestellt. Mehrere Monate wurde geforscht und geprobt, die Planungen liefen auf Hochtouren. In den ersten Tagen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens gingen die Vorbereitungen unter unsicheren Vorzeichen weiter, Proben und Gespräche fanden online statt. Seit dem 6. April und dem angekündigten Veranstaltungsverbot bis Ende Juni ist nun definitiv klar, dass das Festival nicht in seiner geplanten Form stattfinden wird. Noch ist offen, ob und wie die Arbeit digital fortgesetzt wird – erste Ansätze sind in den Erfahrungsberichten nachzulesen. Aber vor allem wollen wir unser Ziel weiterverfolgen, Stimmen hörbar zu machen, die im allgemeinen Raunen und gerade in dieser chaotischen Zeit untergehen. Wir haben dafür mit Wissenschaftler/innen, sozialen Partnereinrichten und Expert/innen des Alltags gesprochen.

Erfahrungsberichte

Drei, Zwei, Eins, Deins. – Das Labor der Entscheidungen (Malte Andritter)
Kinderfressen leicht gemacht (Tina Leisch)