Tobias
Krauss
Lichtdesign
ist seit 2006 als Lichtdesigner für Schauspiel, Musik- und Tanztheater, sowie für Konzerte und Festivals tätig. Er leitete die Beleuchtungsabteilungen am Staatstheater Braunschweig sowie am Staatstheater Nürnberg und realisierte zahlreiche Lichtdesigns für Inszenierungen, mit einem Schwerpunkt auf Schauspiel. Er arbeitete unter anderem mit Regisseur:innen wie Jan Philipp Gloger, Anne Lenk und Jan-Christoph Gockel zusammen.
Beteiligt an
Lichtdesign
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Lichtdesign
Lichtdesign
Termine
Premiere
Premiere
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Donnerstag,
9.10.2025,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Sonntag,
12.10.2025,
18:00 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Mittwoch,
5.11.2025,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Dienstag,
11.11.2025,
19:30 Uhr
EUR 13,- bis EUR 56,-
Premiere
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Sonntag,
14.12.2025,
18:00 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Dienstag,
16.12.2025,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
Freitag,
26.12.2025,
18:00 Uhr
Halbe Preise!
EUR 8,50 bis EUR 28,-
Ein Komet rast auf die Erde zu, der WELTUNTERGANG droht. Mit der Angst der Menschen lässt sich gut Politik machen, für die Rettung des Planeten hingegen gibt’s keine Mehrheit. Viral verbreiten sich Fake News vom Staate ASTORIA (Arbeitslosigkeit: null, Erdölvorkommen: unerschöpflich, Grenzen: dicht). Aber wer braucht im nationalen Taumel schon Wahrheit? Im versunkenen VINETA steht die Zeit still. Ohne Zeit, kein Erinnern – und ohne Erinnerung keine Geschichte. Was ließe sich aus ihr denn auch lernen? Eine SCHULSTUNDE IM JAHRE 2035 zeigt nachdrücklich: nichts.
Premiere
Ein geheimnisvoller Thriller: Anne und George, ein gut situiertes Ehepaar in Paris, erhalten anonyme Videokassetten, die nichts zeigen als das Bild einer auf ihr Wohnhaus gerichteten Überwachungskamera. Die Suche nach einem möglichen Absender führt George zu blinden Flecken seiner Biografie und konfrontiert ihn mit einer lang verdrängten Schuld. Wer hinter der Bedrohung steckt, bleibt bis zum Schluss rätselhaft – und doch steht für die Familie alles auf dem Spiel. Ihre Sicherheit, ihre Beziehung, das eigene privilegierte Leben.
Mitte der 1920er Jahre besuchte Joseph Roth seine alte Heimat: Lviv, damals Lemberg und das galizische Umland, in der heutigen Ukraine gelegen. Schon ein paar Jahre vorher hatte der 1894 im überwiegend jüdisch geprägten Brody geborene Schriftsteller und Reporter in der Berliner Zeitung geschrieben: „Manchmal wird eine Nation modern. Nun sind es die Ukrainer.“ Gut hundert Jahre später reist das Volkstheater auf Joseph Roths Spuren nach Lviv und zeigt dort wie in Wien eine internationale Koproduktion, eine Revue gegen den Krieg, Düsternis und Verzweiflung.
Ein Komet rast auf die Erde zu, der WELTUNTERGANG droht. Mit der Angst der Menschen lässt sich gut Politik machen, für die Rettung des Planeten hingegen gibt’s keine Mehrheit. Viral verbreiten sich Fake News vom Staate ASTORIA (Arbeitslosigkeit: null, Erdölvorkommen: unerschöpflich, Grenzen: dicht). Aber wer braucht im nationalen Taumel schon Wahrheit? Im versunkenen VINETA steht die Zeit still. Ohne Zeit, kein Erinnern – und ohne Erinnerung keine Geschichte. Was ließe sich aus ihr denn auch lernen? Eine SCHULSTUNDE IM JAHRE 2035 zeigt nachdrücklich: nichts.
Krankheitsfall im Ensemble
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Dienstag,
10.3.2026,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
nur wenige Vorstellungen
nur wenige Vorstellungen
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Donnerstag,
16.4.2026,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
nur wenige Vorstellungen
nur wenige Vorstellungen
KOMÖDIENFESTIVAL
ICH MÖCHTE ZUR MILCHSTRASSE WANDERN!
Donnerstag,
23.4.2026,
19:30 Uhr
EUR 17,- bis EUR 56,-
ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT!
ZUM LETZTEN MAL!
Ein geheimnisvoller Thriller: Anne und George, ein gut situiertes Ehepaar in Paris, erhalten anonyme Videokassetten, die nichts zeigen als das Bild einer auf ihr Wohnhaus gerichteten Überwachungskamera. Die Suche nach einem möglichen Absender führt George zu blinden Flecken seiner Biografie und konfrontiert ihn mit einer lang verdrängten Schuld. Wer hinter der Bedrohung steckt, bleibt bis zum Schluss rätselhaft – und doch steht für die Familie alles auf dem Spiel. Ihre Sicherheit, ihre Beziehung, das eigene privilegierte Leben.
ZUM LETZTEN MAL!
ZUM LETZTEN MAL!
Erkrankung im Ensemble
Premiere
Premiere
mit Audiodeskription
Premiere
14. April 1912. Um 23:40 Uhr zerschneidet ein Eisberg den Rumpf der RMS Titanic. Der Stunden dauernde Untergang des als unsinkbar geltenden Luxusschiffs ist die berühmteste Katastrophe der transatlantischen Seefahrt. Zahllose Filme, Bücher, Ausstellungen, Aufführungen und Fantasien sind ihr gewidmet. Zu den aufregendsten zählt ein Versepos des deutschen Lyrikers Hans Magnus Enzensberger, das er in Anlehnung an Dante „eine Komödie“ nennt. Es erzählt von Absurditäten während des Sinkens, von der Situation in den Rettungsbooten, der Mannschaft, von Toten, Überlebenden und den Hierarchien an Bord. Mal lyrisch dicht, mal lapidar, mal politisch. Es geht um Salongemälde, die Speisenfolge beim First-Class-Dinner oder die drückende Enge im Unterdeck. Ergänzt um Zeitangaben, Temperaturen, Geräusche – die unermüdlich weiterspielenden Musiker hörte man angeblich bis zuletzt.
Aber es geht um weit mehr als diesen konkreten Untergang: 1977 unter dem Eindruck von atomarer Hochrüstung, Energiekrise und ersten Warnungen vor dem menschengemachten Klimawandel verfasst, macht Enzensbergers selten gespielter Text die Titanic zum Bild für eine Zivilisation, die ungebrochen an Fortschritt, die Verheißungen der Technik und trügerische Sicherheit ihrer Komfortzonen glaubt, während die Katastrophe längst Realität ist. Ein halbes Jahrhundert später ist sein vielstimmiges Panorama relevanter denn je. Es eröffnet einen überzeitlichen Denkraum, stellt Fragen nach Verantwortung, Wahrnehmung und kollektiver Entscheidungsfindung – und zur Rolle der Kunst darin. Aber solange unsere Katastrophe nur ein lang angekündigtes Ereignis ist, das keiner wahrhaben will, betreiben wir, die Leute an Bord des Luxusliners, seelenruhig weiter unsere Gymnastik.
Aber es geht um weit mehr als diesen konkreten Untergang: 1977 unter dem Eindruck von atomarer Hochrüstung, Energiekrise und ersten Warnungen vor dem menschengemachten Klimawandel verfasst, macht Enzensbergers selten gespielter Text die Titanic zum Bild für eine Zivilisation, die ungebrochen an Fortschritt, die Verheißungen der Technik und trügerische Sicherheit ihrer Komfortzonen glaubt, während die Katastrophe längst Realität ist. Ein halbes Jahrhundert später ist sein vielstimmiges Panorama relevanter denn je. Es eröffnet einen überzeitlichen Denkraum, stellt Fragen nach Verantwortung, Wahrnehmung und kollektiver Entscheidungsfindung – und zur Rolle der Kunst darin. Aber solange unsere Katastrophe nur ein lang angekündigtes Ereignis ist, das keiner wahrhaben will, betreiben wir, die Leute an Bord des Luxusliners, seelenruhig weiter unsere Gymnastik.
Die Welt wird erschüttert von Machtkämpfen, Loyalitätskonflikten, Krieg. Nach blutig geschlagener Schlacht verheißen drei Hexen dem siegreichen Macbeth eine große Zukunft: Bislang nur Than von Glamis könne er bald den bedeutenderen Titel dessen von Cawdor erlangen, sogar die Stufen zum schottischen Thron erklimmen. Ihr magisches Erscheinen löst ein tödliches Spiel zwischen Determination und freiem Willen aus. Getrieben vom Ehrgeiz überwindet Macbeth rasch alle Skrupel. Gemeinsam mit seiner Frau startet er die Mission Machtergreifung. Zug um Zug, durch Verrat und Täuschung, machen sie sich auf den mörderischen Weg. Einmal betreten, führt er sie in eine Spirale aus Gewalt, Blutvergießen und Schuld. Unablässig bedrohen echte und vermeintliche Gegner ihre Herrschaft und müssen ausgeschaltet werden. Dabei wird Schottland immer mehr zum Terrorstaat. Stets neu ins Blut getaucht, lässt sich bald keine Hand mehr sauber waschen. Und die dunklen Prophezeiungen, die Macbeths immer erratischere Entscheidungen weiterhin leiten, sind kaum mehr zu deuten. Sie sagen voraus, aber sie zwingen nicht. Er interpretiert – und handelt.
Entstanden um 1606, verbindet MACBETH historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen, inneren Konflikten und dem Blick in menschliche Abgründe. Hausregisseurin Rieke Süßkow, bekannt für formstarke Inszenierungen, nutzt Elemente von Figuren- und Objekttheater, um Shakespeares düsteres Werk von der Brüchigkeit zivilisatorischer Fassaden und der psychischen Deformation durch Macht mit Bildwelten und Ästhetik des Online-Gamings zu verbinden. Jede Wendung im Spiel um die Macht beeinflusst Macbeth und seine Lady. Und jede ihrer Taten verändert die Welt. Bis zum Wahnsinn.
Entstanden um 1606, verbindet MACBETH historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen, inneren Konflikten und dem Blick in menschliche Abgründe. Hausregisseurin Rieke Süßkow, bekannt für formstarke Inszenierungen, nutzt Elemente von Figuren- und Objekttheater, um Shakespeares düsteres Werk von der Brüchigkeit zivilisatorischer Fassaden und der psychischen Deformation durch Macht mit Bildwelten und Ästhetik des Online-Gamings zu verbinden. Jede Wendung im Spiel um die Macht beeinflusst Macbeth und seine Lady. Und jede ihrer Taten verändert die Welt. Bis zum Wahnsinn.
Wiederaufnahme
UKRAINOMANIA - REVUE EINES LEBENS
Mittwoch,
30.12.2026,
19:30 Uhr
EUR 18,- bis EUR 59,-
5.11.2026
Mitte der 1920er Jahre besuchte Joseph Roth seine alte Heimat: Lviv, damals Lemberg und das galizische Umland, in der heutigen Ukraine gelegen. Schon ein paar Jahre vorher hatte der 1894 im überwiegend jüdisch geprägten Brody geborene Schriftsteller und Reporter in der Berliner Zeitung geschrieben: „Manchmal wird eine Nation modern. Nun sind es die Ukrainer.“ Gut hundert Jahre später reist das Volkstheater auf Joseph Roths Spuren nach Lviv und zeigt dort wie in Wien eine internationale Koproduktion, eine Revue gegen den Krieg, Düsternis und Verzweiflung.
14. April 1912. Um 23:40 Uhr zerschneidet ein Eisberg den Rumpf der RMS Titanic. Der Stunden dauernde Untergang des als unsinkbar geltenden Luxusschiffs ist die berühmteste Katastrophe der transatlantischen Seefahrt. Zahllose Filme, Bücher, Ausstellungen, Aufführungen und Fantasien sind ihr gewidmet. Zu den aufregendsten zählt ein Versepos des deutschen Lyrikers Hans Magnus Enzensberger, das er in Anlehnung an Dante „eine Komödie“ nennt. Es erzählt von Absurditäten während des Sinkens, von der Situation in den Rettungsbooten, der Mannschaft, von Toten, Überlebenden und den Hierarchien an Bord. Mal lyrisch dicht, mal lapidar, mal politisch. Es geht um Salongemälde, die Speisenfolge beim First-Class-Dinner oder die drückende Enge im Unterdeck. Ergänzt um Zeitangaben, Temperaturen, Geräusche – die unermüdlich weiterspielenden Musiker hörte man angeblich bis zuletzt.
Aber es geht um weit mehr als diesen konkreten Untergang: 1977 unter dem Eindruck von atomarer Hochrüstung, Energiekrise und ersten Warnungen vor dem menschengemachten Klimawandel verfasst, macht Enzensbergers selten gespielter Text die Titanic zum Bild für eine Zivilisation, die ungebrochen an Fortschritt, die Verheißungen der Technik und trügerische Sicherheit ihrer Komfortzonen glaubt, während die Katastrophe längst Realität ist. Ein halbes Jahrhundert später ist sein vielstimmiges Panorama relevanter denn je. Es eröffnet einen überzeitlichen Denkraum, stellt Fragen nach Verantwortung, Wahrnehmung und kollektiver Entscheidungsfindung – und zur Rolle der Kunst darin. Aber solange unsere Katastrophe nur ein lang angekündigtes Ereignis ist, das keiner wahrhaben will, betreiben wir, die Leute an Bord des Luxusliners, seelenruhig weiter unsere Gymnastik.
Aber es geht um weit mehr als diesen konkreten Untergang: 1977 unter dem Eindruck von atomarer Hochrüstung, Energiekrise und ersten Warnungen vor dem menschengemachten Klimawandel verfasst, macht Enzensbergers selten gespielter Text die Titanic zum Bild für eine Zivilisation, die ungebrochen an Fortschritt, die Verheißungen der Technik und trügerische Sicherheit ihrer Komfortzonen glaubt, während die Katastrophe längst Realität ist. Ein halbes Jahrhundert später ist sein vielstimmiges Panorama relevanter denn je. Es eröffnet einen überzeitlichen Denkraum, stellt Fragen nach Verantwortung, Wahrnehmung und kollektiver Entscheidungsfindung – und zur Rolle der Kunst darin. Aber solange unsere Katastrophe nur ein lang angekündigtes Ereignis ist, das keiner wahrhaben will, betreiben wir, die Leute an Bord des Luxusliners, seelenruhig weiter unsere Gymnastik.
Die Welt wird erschüttert von Machtkämpfen, Loyalitätskonflikten, Krieg. Nach blutig geschlagener Schlacht verheißen drei Hexen dem siegreichen Macbeth eine große Zukunft: Bislang nur Than von Glamis könne er bald den bedeutenderen Titel dessen von Cawdor erlangen, sogar die Stufen zum schottischen Thron erklimmen. Ihr magisches Erscheinen löst ein tödliches Spiel zwischen Determination und freiem Willen aus. Getrieben vom Ehrgeiz überwindet Macbeth rasch alle Skrupel. Gemeinsam mit seiner Frau startet er die Mission Machtergreifung. Zug um Zug, durch Verrat und Täuschung, machen sie sich auf den mörderischen Weg. Einmal betreten, führt er sie in eine Spirale aus Gewalt, Blutvergießen und Schuld. Unablässig bedrohen echte und vermeintliche Gegner ihre Herrschaft und müssen ausgeschaltet werden. Dabei wird Schottland immer mehr zum Terrorstaat. Stets neu ins Blut getaucht, lässt sich bald keine Hand mehr sauber waschen. Und die dunklen Prophezeiungen, die Macbeths immer erratischere Entscheidungen weiterhin leiten, sind kaum mehr zu deuten. Sie sagen voraus, aber sie zwingen nicht. Er interpretiert – und handelt.
Entstanden um 1606, verbindet MACBETH historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen, inneren Konflikten und dem Blick in menschliche Abgründe. Hausregisseurin Rieke Süßkow, bekannt für formstarke Inszenierungen, nutzt Elemente von Figuren- und Objekttheater, um Shakespeares düsteres Werk von der Brüchigkeit zivilisatorischer Fassaden und der psychischen Deformation durch Macht mit Bildwelten und Ästhetik des Online-Gamings zu verbinden. Jede Wendung im Spiel um die Macht beeinflusst Macbeth und seine Lady. Und jede ihrer Taten verändert die Welt. Bis zum Wahnsinn.
Entstanden um 1606, verbindet MACBETH historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen, inneren Konflikten und dem Blick in menschliche Abgründe. Hausregisseurin Rieke Süßkow, bekannt für formstarke Inszenierungen, nutzt Elemente von Figuren- und Objekttheater, um Shakespeares düsteres Werk von der Brüchigkeit zivilisatorischer Fassaden und der psychischen Deformation durch Macht mit Bildwelten und Ästhetik des Online-Gamings zu verbinden. Jede Wendung im Spiel um die Macht beeinflusst Macbeth und seine Lady. Und jede ihrer Taten verändert die Welt. Bis zum Wahnsinn.
Premiere