Florentina
Holzinger

Regie, Choreographie
geboren in Wien, studierte an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten.
Ihr Solo-Abschlussstück SILK gewann 2012 beim Wiener Tanz- und Performancefestival ImPulsTanz den Prix Jardin d’Europe. Seitdem tritt sie mit Produktionen auf, die von Soloprojekten bis zu Choreographien für größere Ensembles reichen. Gemeinsam mit dem niederländischen Choreographen Vincent Riebeek, den sie während ihrer Ausbildung kennenlernte, erarbeitete sie in kurzer Zeit vier Inszenierungen, darunter KEIN APPLAUS FÜR SCHEISSE (2011) und WELLNESS (2013), die dem Duo internationale Aufmerksamkeit einbrachte.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich Florentina Holzinger mehr auf ihre Produktionen unter eigenem Namen konzentriert. Sie greifen teils Themen des klassischen Balletts auf, beispielsweise APOLLON MUSAGÈTE (Igor Strawinsky, 1928) oder LA SYLPHIDE (Jean Schneitzhoeffer, 1832). In TANZ einem Stück für ein größeres Ensemble, greift sie auf Gestaltungselemente aus Akrobatik, Kampfsport, Stunts, Splatter und Sideshow zurück und positioniert ihre Arbeit so im Spannungsfeld zwischen Unterhaltung, Trash und Hochkultur. TANZ wurde 2020 zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen, gewann den Outstanding Artist Award für Performance, wurde von der Fachzeitschrift Theater heute zur Inszenierung des Jahres ernannt und gewann den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Regie.
Kurz vor dem ersten Lockdown im März 2020 konnte sie an den Münchner Kammerspielen noch die Produktion ÈTUDE FOR AN EMERGENCY. COMPOSITION FOR TEN BODIES AND A CAR fertigstellen, die sie mit einer Besetzung aus Stuntfrauen, Opernsängerinnen und Schauspielerinnen realisierte. Nach der gefeierten Premiere gelangte das Stück nur noch einmal zur Aufführung. In der Spielzeit 21/22 präsentiert Florentina Holzinger eine für das Wiener Volkstheater adaptierte Version.
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 Wien-Premiere 
Im Mai
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