ZERTRETUNG – 2. SPRACHE ESSEN ABGOTT AUF oder DU ARME DRECKSFUT METZGER

Uraufführung
von Lydia Haider
Als zweiten großen Teil des Romans ZERTRETUNG wird dieses neue Stück der Hausautorin Lydia Haider in der Dunkelkammer als die ultimative Abrechnung mit allem, mit jedem und der Sprache selbst zu sehen sein. In 14 Runden und 14 Sätzen ist dieses epische, brachiale Stück geschrieben, in Anlehnung an die 14 Kreuzwegstationen Christi.

Doch was wird gekreuzigt? Gott, die „arme Drecksfut Metzger“, das „philosophische Gesindel“, die Liebe? Oder gar die Sprache selbst? Doch wie bringt man* die Sprache um die Ecke?
Wie das gehen soll, das mit dem „Heimzudrehen die Sprache in der Sache der Sprache“, zeigt sich in einem Duell geschrieben „für zwei stark geniale Schauspielerinnen oder für mehrere, falls sich zwei den Text nicht dermerken“. Es gilt herauszufinden, ob es wirklich zu einem Duell zwischen zwei Spielerinnen kommt oder ob diese sich dann im Rausch der Sprache, in welchem die Sprache mit den eigenen Mitteln bekämpft wird, verlieren. Oder duelliert sich die Autorin selbst, bis ihr beinahe die Hand beim Schreiben zerbröselt? Jedenfalls fordert sie mit diesem Stück die Regie heraus, diesen Text mit der folgenden Anweisung zu inszenieren: „Text zu schreien, kreischen, brüllen so nachdrücklich und gewiss, ihn speiben, aus sich auszulassen wie Fett, den Text herausdrücken wie ein Kind, den Text hineinscheißen, hinwerfen, aus sich herausreißen wie ein Organ, ihn ausschwitzen, ausdünsten und auskratzen aus sich aus jeder Pore, das Inwendige auswendig kehren in einem Prozess, der natürlich ist und das Publikum fürchten lehrt, weil er so natürlich ist, so es der Moment im Tod ist genauso. Bussi.“
Besetzung

Bühne 
Luisa Berghammer
Video und Sound 
Lightdesign 
Markus Hirscher
Dramaturgie 
Pressestimmen
„Der Text ist eine furiose, in drastischen Wortschwallen und Wortschwellungen formulierte Hassliebeserklärung an die Sprache. Claudia Bossard hat das Stück in Form von Duellen inszeniert, die großartigen Darstellerinnen Clara-Luise Bauer, Anna Rieser und Claudia Sabitzer tragen Fecht-Kleidung, Uwe Schmieder mischt sich am Boden kriechend ein. Fazit: Ein merkwürdiger, aber hoch interessanter Abend. Viel Applaus vom Premierenpublikum!“ (Guido Tartarotti, Kurier)

„In ZERTRETUNG 2 beschäftigt sich Lydia Haider mit der Sprache selbst. Dieser Abend ist einfach Literatur in Reinkultur, es ist Lyrik eigentlich, Sprachkritik in bester österreichischer Tradition.“ (Martin Pesl, Deutschlandfunk Kultur)
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 Premiere 
Do
10.03.2022
20:00
1 Std.
15 Min.
 
AUSVERKAUFT
Mo
14.03.2022
20:00
ABGESAGT auf Grund einer Erkrankung im Ensemble

 
Abgesagt
Di
22.03.2022
20:00
ABSAGE auf Grund von Erkrankungen im Ensemble
 
Abgesagt
So
03.04.2022
20:00
1 Std.
15 Min.

EUR 20,– /
erm. EUR 7,–
Tickets
Di
12.04.2022
20:00
1 Std.
15 Min.

EUR 20,– /
erm. EUR 7,–
Tickets
Do
21.04.2022
20:00

EUR 20,– /
erm. EUR 7,–
Tickets
Do
05.05.2022
21:00
1 Std.
15 Min.
Als zweiten großen Teil des Romans ZERTRETUNG wird dieses neue Stück der Hausautorin Lydia Haider in der Dunkelkammer als die ultimative Abrechnung mit allem, mit jedem und der Sprache selbst zu sehen sein. In 14 Runden und 14 Sätzen ist dieses epische, brachiale Stück geschrieben, in Anlehnung an die 14 Kreuzwegstationen Christi.

Doch was wird gekreuzigt? Gott, die „arme Drecksfut Metzger“, das „philosophische Gesindel“, die Liebe? Oder gar die Sprache selbst? Doch wie bringt man* die Sprache um die Ecke?
Wie das gehen soll, das mit dem „Heimzudrehen die Sprache in der Sache der Sprache“, zeigt sich in einem Duell geschrieben „für zwei stark geniale Schauspielerinnen oder für mehrere, falls sich zwei den Text nicht dermerken“. Es gilt herauszufinden, ob es wirklich zu einem Duell zwischen zwei Spielerinnen kommt oder ob diese sich dann im Rausch der Sprache, in welchem die Sprache mit den eigenen Mitteln bekämpft wird, verlieren. Oder duelliert sich die Autorin selbst, bis ihr beinahe die Hand beim Schreiben zerbröselt? Jedenfalls fordert sie mit diesem Stück die Regie heraus, diesen Text mit der folgenden Anweisung zu inszenieren: „Text zu schreien, kreischen, brüllen so nachdrücklich und gewiss, ihn speiben, aus sich auszulassen wie Fett, den Text herausdrücken wie ein Kind, den Text hineinscheißen, hinwerfen, aus sich herausreißen wie ein Organ, ihn ausschwitzen, ausdünsten und auskratzen aus sich aus jeder Pore, das Inwendige auswendig kehren in einem Prozess, der natürlich ist und das Publikum fürchten lehrt, weil er so natürlich ist, so es der Moment im Tod ist genauso. Bussi.“
Fr
20.05.2022
20:00
1 Std.
15 Min.

EUR 20,– /
erm. EUR 7,–
Tickets
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