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Uraufführung
von Lina Majdalanie & Rabih Mroué
Koproduktion mit den Wiener Festwochen / Freie Republik Wien
Als Chopin seine Marche funèbre komponierte, hätte er wohl kaum ahnen können, dass sie einmal bei den Beerdigungen ideologisch völlig gegensätzlicher Führer:innen gespielt werden würde – etwa der britischen Premierministerin Margaret Thatcher oder dem Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah. Ist es nicht die Musik selbst, die in solchen Momenten beerdigt wird: wenn sie ihrer Freiheit beraubt und für die Glorifizierung von Führer:innen instrumentalisiert wird? Mit unnachahmlicher Schärfe und feinem Humor sezieren die aus Beirut stammenden, inzwischen in Berlin lebenden Künstler:innen Lina Majdalanie und Rabih Mroué (Christoph Schlingensief-Gastprofessur 2025/26 an der Ruhr-Universität Bochum, ausgezeichnet mit dem Theaterpreis Berlin 2026) das Zusammenspiel von Macht, Tod und Musik.

Auf der Bühne

Team

Dramaturgie
Produktionsleitung Bezirke

Pressestimmen

„Die Weltpremiere dieser Koproduktion der Wiener Festwochen mit dem Volkstheater Wien ist geglückt. […] Ein Erlebnis!”
Patricia Kornfeld, nachtkritik.de
„Das ist erstaunlich und manchmal witzig, über weite Strecken unterhaltsam und lehrreich […] Kräftiger Schlussapplaus.”
Wolfgang Huber-Lang, APA
„[…] flotte Unterhaltung mit Info-Wert […]”
Almuth Spiegler, Die Presse

Termine

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 WIENER FESTWOCHEN 
Sonntag,
24.5.2026,
10:00 Uhr
Hatte Fréderic Chopin vorhergesehen, dass der „Marche funèbre“ auch auf seiner eigenen Beerdigung gespielt werden würde? Die Sonate Nr. 2, zu der auch sein „Trauermarsch“ gehört, wurde 1837 komponiert und ist zweifelsohne eines der berühmtesten Werke des Komponisten. Chopins „Marche funèbre“ entwickelte sich zu einer akustischen Repräsentation des Todes schlechthin. Die Inszenierung untersucht die allgegenwärtige Präsenz des Stücks bei Beerdigungen bis in die Gegenwart hinein und befragt ein Musikstück, das für die Begleitung von Momenten des Verlusts ikonisch geworden ist. Die Inszenierung lädt ein, über die Verbindungen zwischen Musik und Trauer nachzudenken. Sie fragt auch danach, wie sich Macht und Erinnerung bedingen.
 WIENER FESTWOCHEN 
Donnerstag,
4.6.2026,
18:00 Uhr
Hatte Fréderic Chopin vorhergesehen, dass der „Marche funèbre“ auch auf seiner eigenen Beerdigung gespielt werden würde? Die Sonate Nr. 2, zu der auch sein „Trauermarsch“ gehört, wurde 1837 komponiert und ist zweifelsohne eines der berühmtesten Werke des Komponisten. Chopins „Marche funèbre“ entwickelte sich zu einer akustischen Repräsentation des Todes schlechthin. Die Inszenierung untersucht die allgegenwärtige Präsenz des Stücks bei Beerdigungen bis in die Gegenwart hinein und befragt ein Musikstück, das für die Begleitung von Momenten des Verlusts ikonisch geworden ist. Die Inszenierung lädt ein, über die Verbindungen zwischen Musik und Trauer nachzudenken. Sie fragt auch danach, wie sich Macht und Erinnerung bedingen.
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Content Note

Diese Inszenierung beinhaltet Stroboskop-Effekte sowie laute Detonationsgeräusche.