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Uraufführung
von Lina Majdalanie & Rabih Mroué
Koproduktion mit den Wiener Festwochen / Freie Republik Wien
Als Chopin seine Marche funèbre komponierte, hätte er wohl kaum ahnen können, dass sie einmal bei den Beerdigungen ideologisch völlig gegensätzlicher Führer:innen gespielt werden würde – etwa der britischen Premierministerin Margaret Thatcher oder dem Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah. Ist es nicht die Musik selbst, die in solchen Momenten beerdigt wird: wenn sie ihrer Freiheit beraubt und für die Glorifizierung von Führer:innen instrumentalisiert wird? Mit unnachahmlicher Schärfe und feinem Humor sezieren die aus Beirut stammenden, inzwischen in Berlin lebenden Künstler:innen Lina Majdalanie und Rabih Mroué (Christoph Schlingensief-Gastprofessur 2025/26 an der Ruhr-Universität Bochum, ausgezeichnet mit dem Theaterpreis Berlin 2026) das Zusammenspiel von Macht, Tod und Musik.

Auf der Bühne

Team

Dramaturgie
Produktionsleitung Bezirke

Pressestimmen

„Die Weltpremiere dieser Koproduktion der Wiener Festwochen mit dem Volkstheater Wien ist geglückt. […] Ein Erlebnis!”
Patricia Kornfeld, nachtkritik.de
„Das ist erstaunlich und manchmal witzig, über weite Strecken unterhaltsam und lehrreich […] Kräftiger Schlussapplaus.”
Wolfgang Huber-Lang, APA
„[…] flotte Unterhaltung mit Info-Wert […]”
Almuth Spiegler, Die Presse
„[…] äußerst sehenswert.”
Sara Schausberger, Falter

Termine

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Content Note

Diese Inszenierung beinhaltet Stroboskop-Effekte sowie laute Detonationsgeräusche.