
MYTHEN DES ALLTAGS
„Gibt es einen besonderen Moment deines Lebens, den du einmal aufgeführt sehen willst?“ Diese Frage stellte der schwedische Regisseur und Dramatiker Mattias Andersson den Bewohner:innen Wiens. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien wurden beinahe hundert Interviews mit Menschen geführt, die nach sozio-ökonomischen Aspekten einen Querschnitt der Stadtbevölkerung abbilden. Aus den Antworten entsteht nun das Stück MYTHEN DES ALLTAGS, das von banalen wie existenziellen, von humorvollen wie dramatischen Momenten erzählt und ein wahrhaft pluralistisches und vielstimmiges Panorama der Stadt zeichnet. Mythen des Alltags lässt die Menschen Wiens zu den Urheber:innen ihres eigenen Mythos werden - verdichtet von Andersson und dem Ensemble des Volkstheaters zu einem berührenden, heterogenen, komischen und überraschenden Theaterabend. Dabei kreist das Stück auch immer um die Frage nach dem (Macht-)Verhältnis zwischen Realität und Fiktion, zwischen wahren Geschichten und Kunst und wie das Dokumentarische, das alltägliche Leben zu etwas wird, das wir Theater nennen.
Swedish director and playwright Mattias Anderson had a question for the people of Vienna: ‘Is there a particular event in your life you would want to see performed?’ In collaboration with the Department of Sociology at the University of Vienna, almost a hundred interviews were conducted with participants representing a socio-economic cross-section of the city's population to then create a performance from the answers. The life events that were chosen range from the banal and funny to the existential and dramatic and reveal a truly pluralistic and polyphonic panorama of the city. MYTHS OF EVERYDAY LIFE lets the people of Vienna become the authors of their own myth as, together with the Volkstheater ensemble, Mattias Andersson condenses the collected material into a theatre production that is moving, heterogenous, comical and surprising. Dealing with the questions and power games of reality and fiction, true stories and art, how does one transform a documentary of everyday life into something called theatre?
Im Rahmen der Textentwicklung führt das Volkstheater Wien in Kooperation mit dem Institut für Soziologie an der Universität Wien Gespräche mit Menschen in ganz Wien.
Wir bedanken uns für die Durchführung der Gespräche bei den folgenden Studierenden:
Beyza Demirkalp, Oliver Marcel Dobrowolski, Jana Gindl, Ivona Grujic, Hannah Hausegger, Lily Rosa Hoffmann-Ostenhof, Lisa Holzer, Chiara Keller, Christina Koppensteiner, Alina Köster, Ian Lucas Meyer, Maylin Elisabeth Möller, Maximilian Müller, Lucija Poljicanin, Aleksandra Lidia Roguska, Avien Siegfried Rohark, Sonja Schmeißl, Aline Sophie Strobl, Joan Wermann, Vivien Zöchbauer, Vanessa Zoller
unter der Leitung von Ana Mijić und Michael Parzer
Wir bedanken uns sehr herzlich bei:
Den Statist:innen in der Produktion:
Ernst Beer, Yulia Bondarenko, Nik Yulian Chulev, Fabio Coutinho, Filippa Kostadinova, Amelie Kraushofer, Alexandra Kreuzer, Jafait Lema, Luyu Li, Michael Nes, Peter Rothkappel, Christa Schmid, Heidelinde Sedlecky, Peter Zorgovsky.
Dem Saxophonisten Oskar Carls und den Soundpoeten in der dadaistischen Szene Kurt Switters .
Der Beratung für die Choreographie Cecilia Milocco.
Für die Tonaufnahmen bei den folgenden Personen:
Arabisch: Adel Darwish
Polnisch: Hubert Chojniak
Deutsch: Stefan Suske





























