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WOYZECK
von Georg Büchner
Ein Mann steht unter Druck: Franz Woyzeck dient als einfacher Soldat und geht seinem Hauptmann auch privat zur Hand. Zudem verdingt er sich seit einigen Wochen als medizinisches Versuchsobjekt und isst nur noch Erbsen, Erbsen, Erbsen. Der Doktor erwartet sich davon bahnbrechende ernährungsphysiologische Erkenntnisse. Und tatsächlich setzt Woyzeck die Mangelernährung zu, er hört Stimmen, wird zunehmend geistig verwirrt, wofür der erfreute Doktor sogar eine kleine Zulage bezahlt. Trotzdem reicht Woyzecks Geld nur knapp, um das Leben mit seiner Freundin Marie und dem gemeinsamen Kind zu finanzieren. Vom Hauptmann verlacht, vom Doktor gedemütigt und bald auch von Marie betrogen, läuft Woyzeck durch die Welt „wie ein offenes Rasiermesser“.
Der genialische Dichter und politisch verfolgte Aktivist Georg Büchner schuf kurz vor seinem frühen Tod 1837 mit WOYZECK einen Meilenstein des sozialen Dramas. Basierend auf den Prozessakten eines Gelegenheitsarbeiters und Mörders erzählt das Stück die Geschichte des Geringverdieners Woyzeck und den Prozess seiner psychischen Zerrüttung. Regisseurin Mechthild Harnischmacher setzt sich nach der Inszenierung von LIKE LOVERS DO in der Dunkelkammer ein weiteres Mal mit gesellschaftlichen Strukturen auseinander, die Gewalt an Frauen begünstigen. Getrieben von den Beats der Ausnahmeschlagzeugerin Katharina Ernst bringt Mechthild Harnischmacher das Stück als Monolog auf die Bühne, der die folgenschwere Verbindung von sozialem Abstieg und männlicher Einsamkeit durchdringt.
Der genialische Dichter und politisch verfolgte Aktivist Georg Büchner schuf kurz vor seinem frühen Tod 1837 mit WOYZECK einen Meilenstein des sozialen Dramas. Basierend auf den Prozessakten eines Gelegenheitsarbeiters und Mörders erzählt das Stück die Geschichte des Geringverdieners Woyzeck und den Prozess seiner psychischen Zerrüttung. Regisseurin Mechthild Harnischmacher setzt sich nach der Inszenierung von LIKE LOVERS DO in der Dunkelkammer ein weiteres Mal mit gesellschaftlichen Strukturen auseinander, die Gewalt an Frauen begünstigen. Getrieben von den Beats der Ausnahmeschlagzeugerin Katharina Ernst bringt Mechthild Harnischmacher das Stück als Monolog auf die Bühne, der die folgenschwere Verbindung von sozialem Abstieg und männlicher Einsamkeit durchdringt.
Team
Ausstattung
Musik
Dramaturgie
Produktionsleitung
Premiere
Freitag,
18.9.2026,
19:30 Uhr
EUR 16,- bis EUR 31,-
8.6.2026