Erzählungen eines Zeitzeugen - Theater, Politik und Musik 1950-2025
Schauspieler, Flüchtling, Regisseur, Zeitzeuge, Übersetzer, Musikliebhaber, Sprecher, Bildungsreisender, Wahlhelfer, Kunstkenner – all das ist Gerd Böckmann und über all diese Facetten schreibt er in seinem Buch, das mehr ist als eine Schauspielerbiografie.

Im geografischen Changieren vor allem zwischen Deutschland und Österreich sind Begegnungen mit internationalen Regisseuren, Schauspielkollegen, Schriftstellern, Dirigenten und Sängern der rote Faden durch das Buch. Es entsteht ein eindringliches Porträt Gerd Böckmanns: von seinen Anfängen in der Schauspielgruppe des Schillergymnasiums in Münster bis hin zu gefeierten Aufführungen am Wiener Burgtheater und Konzerten unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt sowie Kino- und Fernsehproduktionen wie „Die Buddenbrooks“.

Schillernd gespiegelt ist sein eigenes Porträt wiederum in den Porträts, die er von den handelnden Personen seiner Lebensgeschichte zeichnet, unter anderen von Lauren Bacall, Daniel Barenboim, Dennis Hopper, John Malkovich, Giuseppe Sinopoli, Donald Sutherland, Günter Grass und besonders der tragisch ums Leben gekommenen Gertraud Jesserer, seiner langjährigen Lebensgefährtin und Partnerin auf der Bühne und im Film. Die Regisseure, die ihn prägten, und ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen würdigt er in ausführlichen Probenberichten. Auch Kräche kommen nicht zu kurz. Keine Anekdoten, sondern lebhaftes Erzählen über das Ringen um die Wahrheit auf der Bühne. Ein einprägsamer Querschnitt über 50 Jahre Theater in Europa. Und immer wieder: ein Plädoyer für die Demokratie.

Humanistisch, kritisch, humorvoll, mit einem Schuss Fantasy: All das ist „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde“.

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 Vermietung 
Donnerstag,
3.12.2026,
20:00 Uhr
1:30 h
Eintritt frei
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