DER FALL JULIA K.

EIN STÜCK TRUE CRIME
Uraufführung
vom Institut für Medien, Politik und Theater
Im Jahr 2006 verschwindet die 16-jährige Julia K. spurlos. Erst fünf Jahre später wird ihr Skelett im Erdkeller des Videothekbesitzers Michael K. gefunden. Dieser wird daraufhin nach einem siebentägigen, medial breit diskutierten Prozess von einem Geschworenengericht wegen Mordes verurteilt. Doch wie kam dieses Urteil trotz nicht feststellbarer Todesursache zustande? Wie liefen die Ermittlungen und der Prozess ab?

Das Institut für Medien, Politik und Theater, das bereits mit seinem Format DIE FELLNER LESUNG für Furore sorgte, recherchiert seit über zwei Jahren zu dem Fall Julia K. und hat exklusiven Einblick in den gesamten Akt erhalten. Das Kollektiv aus Journalist*innen und Theaterschaffenden begibt sich auf eine Spurensuche in die Tiefen der niederösterreichischen Weinkeller, durchstöbert die Archive der Nullerjahre und wühlt sich durch unzählige Indizien. Fünf Spieler*innen verfolgen dabei jeweils unterschiedliche Erzählstränge, welche gesellschaftlichen Fragen und Reflexionen aufwerfen: Wie funktioniert das Geschworenengericht? Woher rührt unsere Faszination für das Genre „True Crime“? Welche Geschichten werden erzählt und welche Perspektiven eingenommen?



Spezieller Dank für die Rechtsexpertise an Jakob Pflügl
Besetzung

Recherche und Text 
Ensemble
Emily Richards
Anna Wielander
Bühne und Kostüm 
Musikalische Einrichtung 
Paul Movahedi
Dramaturgie 
Emily Richards
Trailer
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Pressestimmen
„Engagiert in der Idee, spannungsgeladen in der Umsetzung.“ (Michael Wurmitzer, Der Standard)

„An diesem Abend wird nicht nur ‚True Crime‘, sondern zugleich die Gewalt gegen Frauen, das Starre am Rechtssystem und der Filz der Politik thematisiert. […] Die Premiere zeigte: Theater mit Realitätsbezug, voll Eifer betrieben, kann ziemlich spannend sein.“ (Norbert Mayer, Die Presse)

„Der Abend, zwar selbst ein True-Crime-Format, hinterfragt dieses gleichzeitig kritisch, etwa wenn Tekle aufschlüsselt, dass in den meisten True-Crime-Geschichten patriarchale Gewalt dargestellt wird. Das ist spannend, kritisch und gut gemacht.“ (Sara Schausberger, Falter)

„Nach 'Heldenplätze' zeigt jedenfalls auch 'Der Fall Julia K.', dass es in Österreich reichlich Stoff für Doku-Dramen gibt.“ (Wolfgang Huber-Lang, APA)

Vergangene Termine anzeigen
Mehr Termine anzeigen