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Reihe: Nachtvolk

Astragalus

von Albertine Sarrazin
szenische Einrichtung Juliane Hendes

Ein Buch wie ein Ausbruch: Mit ihrem autobiographischen, im Knast entstandenen Roman Astragalus hat die junge Albertine Sarrazin eine ganze Generation fasziniert – 1965, nur zwei Jahre vor ihrem Tod. Ein kaum verheilender Bruch des Sprungbeinknochens (medizinisch: Astragalus), den sich die Romanheldin bei einer Flucht aus dem Gefängnis zuzieht, dient als Metapher für ein Leben, das aus Verletzungen zusammengesetzt scheint und in dem doch Freiheitsdrang über alles geht. Sarah Hostettler, Volkstheater-Besucher/innen seit ihrer Frau Linde in Nora³ ein Begriff, macht den Text als eine riskante Lebensbeichte erfahrbar, gefährdet und zerrissen zwischen Anvertrauen und Misstrauen.
Albertine Sarrazine, Astragalus
Aus dem Französischen übersetzt von Claudia Steinitz
© Hanser Berlin im Carl Hanser Verlag München 2013

 
  • Szenische Einrichtung Juliane Hendes