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V°T

DER RAUM

von ERNST JANDL
SZENISCHES GEDICHT FÜR BELEUCHTER UND TONTECHNIKER

1

zuschauerraum hell

bühne hell

2

zuschauerraum weniger und weniger hell

bühne heller und heller

3

zuschauerraum total dunkel (bleibt)

bühne hellstens

4

keine veränderung

 

So beginnt Ernst Jandls Text, eine Ode auf den Theaterraum und seine Technik. Etwas über 130 Jahre nach seiner ersten Eröffnung erstrahlt das Volkstheater in neuem Glanz. Die Installation soll diesen durch und durch sanierten Raum auch ins Zentrum der Betrachtung setzen.

Trotz eingeschränkter Kapazität haben alle Interessierten auf diese Weise die Möglichkeit, sich der Schönheit der Architektur, des Lichts, des Klangs, der Farben auszusetzen – bevor sich alles im Verlauf der kommenden Tage und Wochen, Monate und Jahre mit Spieler*innen und Inhalten füllt.

DER RAUM ist ein Experiment, das nur sehr selten aufgeführt wird. Es ist eine faszinierend durchdringende Beschäftigung mit dem Medium Theater. Nun wird dieses Werk zum ersten Mal in Wien zu sehen sein. Was vielleicht bleiben wird, ist die Erkenntnis, dass nicht wir es sind, die den Raum bestimmen, sondern der Raum uns.

 
  • Lichtdesign PAUL GRILJ
  • Sounddesign MICHAEL STURM
  • Stellwerk PAUL EISEMANN, MICHAEL WURMITZER
  • Director of Photography VOXI BÄRENKLAU
  • Video MAURITIUS LUCZYNSKI, MARVIN KANAS
  • Dramaturgie HENNING NASS
  • Ausstattung MICHAEL SIEBEROCK-SERAFIMOWITSCH