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TAUSEND WEGE – Ein Telefonat

Deutschsprachige Erstaufführung
von 600 Highwaymen
aus dem Englischen von Matthias Seier und Anne-Kathrin Schulz

***Hinweis: An TAUSEND WEGE – Ein Telefonat können Sie per Telefon nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Deutschland und der Schweiz (und vielen weiteren Ländern) teilnehmen. Ticketinhaber*innen bekommen von uns eine lokale Telefonnummer, je nach Land.***

 

In einem einfachen Telefonanruf folgen Sie und ein anderer Mensch – namenlose Fremde – einer Reihe von sorgfältig ausgearbeiteten Anweisungen. Im Laufe der Reise entsteht ein Porträt des anderen – durch flüchtige Momente der Enthüllungen und dem einfachen Klang einer unsichtbaren Stimme.

Die mit dem Obie-Award ausgezeichnete amerikanischen Theatermacher*innen 600 Highwaymen sind bekannt für außergewöhnliche Produktionen, die immer wieder die klassischen Definitionen von Theater lustvoll hinterfragen. Mit ihrer Performance TAUSEND WEGE – Ein Telefonat, die nun am Volkstheater Wien seine Deutschsprachige Erstaufführung erlebt, haben sie eine leise-wirkungsvolle Antwort auf diese neue Welt geschaffen. Ein fesselnd-fantasievolles Experiment mit Tiefgang, das in Zeiten der Isolation und Distanz Begegnungen ermöglicht. TAUSEND WEGE – Ein Telefonat erforscht den Grat zwischen Ferne und Nähe und wie eine intime Begegnung zutiefst radikal sein kann.

Greifen Sie zum Telefon. Eine weitere Person ist in der Leitung. Dies ist eine Einladung. Werden Sie teilnehmen?

600 Highwaymen (Abigail Browde und Michael Silverstone) wurde von Le Monde als „die Vorreiter des zeitgenössischen Theaters“ und von The New Yorker als „eine der besten unkonventionellsten Theatergruppen New Yorks“ bezeichnet. Neben ihrer Arbeit in den Vereinigten Staaten sind 600 Highwaymen auch regelmäßig international tätig – auch in Europa, wo sie u.a. bei den Salzburger Festspielen und beim Festival Theaterformen gastierten. Browde und Silverstone wurden mit dem Obie-Award und dem Schweizer ZKB-Patronage Preis, dem renommierten Alpert Award und dem New Yorker Bessie Award ausgezeichnet sowie 2017 für den Nestroy in der Kategorie Spezialpreis nominiert. 2016 wurden Browde und Silverstone Künstlerstipendiat*innen der New York Foundation for the Arts.
Seit 2009 machen 600 Highwaymen Live-Kunst, die durch eine Vielzahl radikaler Ansätze die Eindringlichkeit der Zusammenkünfte von Menschen beleuchtet. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Theater, Tanz, zeitgenössischer Performance und Bürger*innen-Begegnungen. Obwohl die Prozesse unterschiedlich sind, dreht sich jedes Projekt um die gleiche Neugier: Was entsteht in der Live-Begegnung zwischen Menschen?

This production was commissioned by The Arts Center at NYU Abu Dhabi, Stanford Live at Stanford University, Festival Theaterformen, and The Public Theater, and was originally commissioned and co-conceived by Temple Contemporary at Temple University. Part One: A Phone Call was developed in partnership with On the Boards production and technical teams. Original support for the production was provided by The Pew Center for Arts & Heritage, Philadelphia.

 
  • TEAM 600 HIGHWAYMEN
  • Text und Realisation Abigail Browde, Michael Silverstone
  • Executive Producer Thomas O. Kriegsmann / ArKtype
  • Projektleitung Cynthia J. Tong
  • Dramaturgie Andrew Kircher
  • Sounddesign Stanley Mathabane
  • -- TEAM VOLKSTHEATER
  • Künstlerische Produktionsleitung MATTHIAS SEIER, ANNE-KATHRIN SCHULZ
  • Technische Produktionsleitung MICHAEL STURM
  • Engineering MAX HAMMEL, MAURITIUS LUCZYNSKI


Pressestimmen

„Mir hingegen bescherte das Volkstheater mit der Einladung zu einer fernmündlichen „Begegnung“, gewissermaßen einem „Blind Date“, eine sehr kurzweilige Stunde.“
Kurier, Thomas Trenkler

„Es ist ein intelligentes Vergnügen, der freudianisch grundierten Schnitzeljagd zu folgen, die zugleich der Selbsterfahrung und dem flüchtigen Kennenlernen Eines bis dahin unbekannten Mitmenschen dient.“
Spiegel, Wolfgang Höbel

„Eine Erinnerung an Fühlen und Leben – gegen den schalen Corona-Alltag. (…) Gerade in diesen Zeiten kann sich TAUSEND WEGE wie ein Weg ins Freie anfühlen. Im Grunde ist es ziemlich simpel. Aber es funktioniert.“
Die Presse, Anne-Catherine Simon

„‚Tausend Wege‘ ist aber nicht bloß ein biografisches Abfrage- und Kennenlernspiel. Es hat auch etwas von einer psychotherapeutischen Sitzung und ist insofern Telefonseelsorge.“
Süddeutsche Zeitung, Christine Dössel

„The term “experimental” tends to signal an ambition to flaunt difficulty and occlude meaning, but 600 Highwaymen’s experiments with theatrical form are distinctly generous. That is the case with “A Thousand Ways,” which takes a simple premise and turns it into magic.“
The New Yorker